Der Jena-Hof
Holzer`sche Permakultur
im Naturpark Raab

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Wasserrecht

 
 
 

Am 3. Mai 2006 wurde eine wasserrechtliche Verhandlung auf dem Jena-Hof abgehalten.
Gegenstand der Verhandlung war unter anderem die Überprüfung und nachträgliche wasserrechtliche Bewilligung der Errichtung von Teichanlagen, Retentionsbecken und Quellfassungen.
Herausgestellt hat sich, dass zur Vermeidung einer Gefährdung von Dritten, die Teiche und sämtliche Rutschungen einzuplanieren sind. Der ursprüngliche Zustand muss wieder hergestellt werden.
Ursache: unsachgemäßer Erdbau in einem äußerst gefährlichen Kriechhang.
Herr Holzer erklärt dazu, dass die Anlagen nicht von ihm errichtet wurden, sondern er mir nur (zu einem Stundenlohn von € 60,--) beratend zur Seite gestanden hätte.
Ebenso will Holzer nichts mit der Quellfassung und Verlegung einer Ringwasserleitung zu tun haben, wie man im Schreiben von Holzers Anwalt, Dr. Stolz, vom 23.06.2005 nachlesen kann uzw.:
"In oben bezeichneter Angelegenheit darf ich Ihnen nach Rücksprache mit meiner Mandantschaft mitteilen, dass meine Mandantschaft weder Quellfassungen noch Wasserleitungen auf der Liegenschaft Ihrer Mandantschaft verlegte".
Dies ist eine glatte Lüge!
Tatsache ist, dass er diese Arbeiten anordnete, zum Teil auch mithalf und mir diese Arbeiten uzw.:
"Bau von Wassergärten, Teichen, Feuchtbiotopen, Verlegung der Strom- Telefon- und Wasserleitungen, Errichtung eines Brunnens inkl. Lärchenbrunnentrog", am 10. Dez. 2003 in Rechnung stellte.

Vergessen hat er seine Aussagen vor vielen Menschen bei der Jena-Hof-Eröffnung im Juni 2002.
Aussagen, die da wortwörtlich lauteten:
"..aber wir haben da eine Quelle gefunden, die werde ich euch gleich zeigen jetzt, da unten da ist der Schacht…" oder
"…die (Quellen) haben wir zusammengefasst, insgesamt 5 kleine Quellen. Die rinnen jetzt in dem Schacht dort. Von dort aus haben wir zwei Leitungen gemacht. Eine Leitung Ortswasser, eine Leitung zur Nutzung von der eigenen Quelle…" oder
…wir haben den Strom hergelegt, es ist Telefon, es ist alles da und die doppelte Leitung fürs eigene Wasser und fürs Gemeindewasser, beides da…"
(Über diese Arbeiten von und mit Herrn Holzer gibt es auch ein wunderbares Video)

Abstreiten, Leugnen, Lügen und Beschuldigen funktioniert nicht immer!
Beschuldigt wurde ich von ihm, zum wiederholten Male, des Einleitens von Oberflächenwässer in den Teich-Damm.
Seinen diesbezüglichen Erklärungen vor Gericht sehe ich mit Interesse entgegen.

Am Nachmittag, des 3.Mai 2006 fand die wasserrechtliche Verhandlung auch für Holzers Grundstück (angrenzend an mein Grundstück) statt.
Eine Woche vor dieser Verhandlung war Holzer tagelang mit dem Bagger unterwegs, um die Rutschungen auf seinem Grundstück zu beseitigen. Es half nicht viel, mittlerweile gibt es neue.
Obwohl Herr Holzer in der Diplomarbeit von Rotter über den Krameterhof angibt, dass in 100 Jahren lediglich ein 5maliger Baggereinsatz notwendig ist, ist der Bagger im Lungau jährlich monatelang - auch mit einbaggern von Wildwuchs - beschäftigt.
In seinem Buch "Sepp Holzers Permakultur schreibt er:
"In der Holzerscher Permakultur ist der Einsatz von Baggern grundsätzlich nur einmal, nämlich beim Errichten der Anlage nötig".
Schlichtweg die Unwahrheit.
Auf seinem Grundstück (Teil des gemeinsamen Kinderbauernlandes) wurden die im Jahre 2003 errichteten 12 riesigen Hochbeete, im Jahre 2004 wieder mittels Bagger, aufgrund von Rutschungen durch Schichtwässer einplaniert und großflächige Terrassen angelegt.

 

                                

 

                                

Auf diesem, seinem Grundstück kommt es aufgrund der gegebenen Geländestruktur, der diversen Mulden, durch Austreten von Schichtwässer, sowie durch großflächig eingeleitete Regenwässer zur Durchsickerung des Dammes und zu Rutschungen:
Hat er Oberflächenwässer eingeleitet?
So begründet er nämlich die Rutschungen auf meinem Gelände.
Eine Erteilung der wasserrechtlichen Bewilligung (auf Holzers Grundstück) sollte aus wasserfachlicher Sicht erst erfolgen, wenn das derzeit bestehende Problem der Ableitung der Überlaufwässer, hinsichtlich der Dammkonstruktionen gelöst ist, viele Vorschreibungen erfüllt sind und ein geologisches Gutachten erbracht wurde.

Er hat auch auf seinem Grundstück die geologischen Verhältnisse und die Bodenbeschaffenheit außer Acht gelassen, obwohl er dies in seinem Buch "Sepp Holzers Permakultur" für unbedingt notwendig erachtet.
Aber das "Genie Holzer" ist in der Lage, Bodenarten mit der sogenannten "Fingerprobe" zu bestimmen, wie er ebenfalls schreibt.

Zum Zeitpunkt der Begehung war Holzers Schautafel - vorher gespickt mit Zeitungsartikel und Berichte über mich - auf einmal leer!

                                        

Die Beamten sollten dies wohl nicht sehen oder hat er eingesehen, dass dies Rufschädigung und Verfolgung ist?
Ich kann es nicht glauben!
Wahrscheinlich wird Nachbar Unger wieder mit der Befüllung und Wartung seines Kastens beauftragt werden.
Die Schautafel des Nachbarn Unger - völlig identisch mit Holzers Tafel ist nun bis auf einen Servitutswegshinweis und Androhung gerichtlicher Verfolgung leer. Zuvor hat man mir in dieser Tafel unter Holzers Anleitung, sogar Mordabsichten unterstellt. <"_blank" href=mailto:jena-hof@aon.at>



 
 

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update: 2012-06-22 17:46:57