Der Jena-Hof
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Klärschlamm

 
 
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KLÄRSCHLAMM

 

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft haben ergeben, dass die von mir recherchierten Mengen von 5.000 To Klärschlammverbringung auf Holzers Krameterhof-Grundstücken, in den Jahre 1991 bis 1994, den Tatsachen entsprechen.

Somit wurden meine Verlautbarungen auf dieser homepage, unter dem Kapitel „Klärschlamm“ und in meinem Buch „Bittere Ernte“, bestätigt.   

Diese Menge ist nur ein Teil des Klärschlammbezuges durch Herrn Holzer, da wie er sagt, sich bereits seit 1985 mit Klärschlamm „beschäftigt“. 

 

Wir verstehen allesamt nicht, wie Holzer mit Klärschlamm düngen konnte, wo doch bereits ein Herbizid- oder Fungizideinsatz mit den Worten:

 „das sehe ich als Verbrechen. Wenn ich so was machen würde, dann hätte die ganze Bewirtschaftung keinen Sinn, dann wäre ja die ganze Frucht kaputt, verseucht über viele Jahre. Also das wäre ein großer Schaden“!,

von ihm abgelehnt wird.

 

Auch einen Chemieeinsatz lehnt Holzer ab da, wie er sagt:

„das Produkt so vom Lebensmittel zum Nahrungsmittel degradiert wird, oft mit bedingter (!!!!) Genussfähigkeit, z.B. wegen zu hoher Nitrat- oder Schwermetallbelastung“!

 

Der BUND (Gesundheit- und Bodenschutz), welcher sich mit Klärschlamm von Haushaltsabwässern und kommunalen Kläranlagen beschäftigt, bestätigt, wie gefährlich Schwermetalle sind.  

Da viele Chemikalien langlebig sind und sich zudem auch noch in Organismen und Böden anreichern, kann es selbst nach einem Verbot noch Jahrzehnte dauern, bis sich die Schadstoffbelastung wieder verringert.

Sind die Schadstoffe erst einmal im Umlauf, ist es schwierig bis unmöglich, diese wieder aus dem Kreislauf herauszubekommen.

Die Stoffe können langfristig die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigen oder in die Nahrungskette gelangen und sich somit negativ auf die Gesundheit von Nutztieren und Menschen auswirken.

 

Folgender Eintrag in einem Klärschlammforum, spricht mir voll aus der Seele:

„Erst reinigt man in der Kläranlage das Abwasser mühsam von den ganzen bekannten und unbekannten Schadstoffen (und das sind nicht nur Schwermetalle) und dann bringt man das Giftkonzentrat auf den Acker.

Das ist nicht nur völlig unlogisch, sondern gefährlich für unser aller Gesundheit“.

 

Ein Zitat von Sepp Holzer:

„Gesund leben kannst du nur im Einklang mit der Natur. Alles andere ist Heuchelei, ja Selbstbetrug. Eine gesunde Pflanze kannst du nur von einem gesunden Boden bekommen. Gesundes Fleisch wiederum nur von gesunden Tieren“!

 

Obwohl Holzer, Bodenvergiftung als größtes Verbrechen an der Menschheit bezeichnet und wie man lesen kann auch über Schwermetalle bescheid weiß, hat er massiv Klärschlamm eingesetzt.

Egal ob aufgebracht, vererdet oder kompostiert, die Schadstoffe gelangen so oder so in den Boden.  

 

Holzer bezeichnet sich als „Vordenker der Österreichischen Permakultur“.

Kein Permakulturbetreiber, kein Biobauer und auch kein verantwortungsvoller Landwirt würde jemals Klärschlamm auf seinen Grundstücken aufbringen.



 
 



 
 

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update: 2012-06-22 17:46:57